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Dienstag, 08.09.2020        Bierherstellung im        
                                      mittelalterlichen Werden        Michael Buhlmann

Das Brauen von Bier unter Verwendung von Wasser, Getreide, Kräutern (Hopfen) und Hefe entstand im Zuge der Sesshaftwerdung der Menschen und war auch in der Epoche des Mittelalters (6.-15./16. Jahrhundert) gerade im mitteleuropäischen Raum weit verbreitet. Auf der Grundlage überlieferter Geschichtsquellen aus dem Umfeld von Kloster und Stadt Werden (Urbare, Urkunden, hagiografische Texte u.a.) soll die Bedeutung des Biers im Rahmen der klösterlichen Grundherrschaft
und der Bierherstellung bei abhängigen Bauern oder im Kloster, für das Essen und
Trinken in der damaligen Zeit, im Kontext von (städtischem) Bierverkauf und Bierbesteuerung oder im liturgisch-religiösen Zusammenhang von Mönchen und Kloster herausgestellt werden.
Dies geschieht nicht ohne den Blick auf allgemeine Entwicklungen (Benediktsregel, Capitulare de villis, St. Galler Klosterplan, Verbreitung des Hopfens, Bierherstellung und -handel im Spätmittelalter, bayerisches Bierreinheitsgebot u.a.) zu richten.