Um den vollen Funktionsumfang dieser Webseite zu erfahren, benötigen Sie JavaScript.
Home_1Hintergrund-Glatt Kopie.jpg
Dienstag, 09.10.2018            Dr. Klein-Wiele                                                                                               Kinogeschichte und
                                                                       Kinobauten in                                                                                       Essen und Werden

Apollo, Gloria, Olympia oder Scala: mit klangvollen Namen prunkten während ihrer Glanzzeit in den 1950er Jahren die Essener Kinos. Damals existierten im Stadtgebiet weit mehr als 70 Filmtheater, darunter die berühmte Lichtburg, heute eine der wenigen erhaltenen Spielstätten aus dieser Zeit. Der Vortrag spürt der Essener – und Werdener Kinogeschichte nach, die bis in die Kaiserzeit zurückreicht, und stellt längst vergangene und noch aktive Filmtheater vor. Dr. Holger Klein-Wiele, geboren in Essen, studierte Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte dort
über die    „Kinoarchitektur der 50er Jahre im Ruhrgebiet“.
Seit 2016 ist er Wissenschaftlicher Referent für „Digitales Kulturerbe“ am LVR-Industriemuseum Oberhausen.


Dienstag, 13.11.2018            Dr. Heinz Dohmen            Westwerke

Kaiser oder Papst, wer bestimmt die Nachfolge der Bischöfe und Äbte ?
Das ist für ein paar Jahrzehnte die Frage, und wir nennen es Investiturstreit. 
Der dauert ungefähr von 1075 bis 1125. Kaiser und Papst halten es für gottgegeben, dass sie ihre Macht auf Erden ausüben können, hier die weltliche, dort die geistliche. Sie fühlen sich wie die Enden einer Waage, hier regnum, dort sacerdotium. Dem entspricht die sichtbare Architektur der Kaiserdome und der bedeutenden Klosterkirchen mit königlich-kaiserlichen Westwerken und östlichem Priesterchor. „Westwerke“ werden in karolingischer und ottonischer Zeit Königs- und Kaiserkirchen genannt, als eigenständige Zentralbauten frühmittelalterlichen Basiliken angefügt wurden. Die Aachener Pfalzkapelle mit dem Kaiserthron Salomonis auf der Empore ist zum Prototyp vieler Nachfolgebauten geworden, so insbesondere für die Pfalzkapellen in Corvey bei Höxter und für Werdens Ludgerus-Basilika, die beide schon um 875 im Bau waren. Parallelen gibt es weiter in Köln, St. Pantaleon, wie in den Kirchen von  Freckenhorst, Gandersheim und Bad Münstereifel. Dabei geht es immer um einen ganz besonderen Westraum, so lang wie breit und hoch, umgeben von Erzengelkapellen für Gabriel, Michael und Raphael, um ein wahres„Abbild des Himmels“, aus der Offenbarung des Sehers Johannes, um einen denkbar hohen Anspruch also.


Dienstag. 11.12.2018          Prof. Till Engel              Gesprächskonzert
                                                                            W.A. Mozart