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© Geschichts- und Kulturverein Werden e.V.
Kunst im öffentlichen Raum

Der Geschichts- und Kulturverein unterstützt "Kunst im öffentlichen Raum". In den letzten Jahren wurden zwei Projekte "Musica und Herold" und "Aakesbaas" von Roger Löcherbach erfolgreich umgesetzt. Ein weiteres Projekt "Großer Schritt" von Peter Könitz ist in Planung. Die Anschaffung, die Aufstellung und die laufenden Kosten werden aus Spenden finanziert.

Die Aufstellung der Kunstwerke erfolgt in Abstimmung mit der Jury "Kunst im öffentlichen Raum" der Stadt Essen und Grün & Gruga sowie der Bezirksvertretung IX auf Grundstücken der Stadt Essen.
"Großer Schritt" von Peter Könitz (geplant)
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Peter Könitz hat ab 1958 an der Folkwangschule Essen, der Kunstakademie Düsseldorf und der Ecole des Beaux-Arts in Paris Bildhauerei studiert. 
Er erhielt verschiedene Auszeichnungen und ist vor allem im öffentlichen Raum mit seinen Skulpturen vertreten (z.B. vor dem Lembruck Museum in Duisburg). 
Peter Könitz lebte und arbeitete 40 Jahre in Mülheim a.d. Ruhr. Seit 1985 hat der Künstler sein Atelier und sein Wohnhaus in Wymeer, Ostfriesland.


Die Skulptur soll auf der Wiese neben dem Brunnen, am Werdener Kräutergarten aufgestellt werden.
"Musica und Herold" und "Aakesbaas" von Roger Löcherbach
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Der 1963 in Kirchen im Westerwald geborene Roger Löcherbach arbeitet seit 1998 als frei-schaffender Bildhauer in einem Atelier in den Fischlaker Höhen in Essen. Roger Löcherbach studierte Kunst und Latein an der Johannes- Gutenberg-Universität Mainz und an der Kunst-akademie Münster. Er machte sein Examen in Bildhauerei. 
Seine Arbeiten im öffentlichen Raum finden sich unter anderem in Andechs (Bayern), Düsseldorf, Freising, im Landschaftspark Duisburg-Nord. In Mühlheim steht eine seiner Skulpturen in der Gesamtschule Willy Brand.
Für den Werdener Bürger- und Heimatverein hat Roger Löcherbach vier Tierskulpturen ge-schaffen. Diese symbolisieren die vier Honn-schaften, die in Werden-Land noch erhalten sind. Eine Kuh für Heidhausen, ein Pferd für Holsterhausen, ein Ferkel für Fischlaken und eine Ziege für Hamm.
>> Ein Mausklick auf das jeweilige Foto führt zur Presseschau des entsprechenden Projektes.
Neben dem Kinderspielplatz auf dem Brehm in Essen-Werden hat Roger Löcherbach einen Aakesbaas verewigt. Die Skulptur wurde vom Künstler vor Ort aus einer alten Platane ge-schaffen. 
Aakesbaas waren die Steuermänner der Ruhr- aaken, die die Kohle der Zechen über die Ruhr nach Duisburg transportierten. Es waren wahrlich wilde Gesellen. Heute ist es kaum noch vorstell-bar, dass die Ruhr über 100 Jahre zwischen 1780 und 1890 eine stark befahrene Schifffahrts-straße war. Die Ruhraaken waren Plattboden-schiffe ohne Kiel mit einer Länge von bis zu
34,50 Metern und einer Breite von fast 5 Metern. Bergauf wurden die Aaken getreidelt, d.h. von Pferden über den Leinpfad und über ein bis zu
400 Meter langes Seil, das am Mast befestigt war, gezogen.