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Dienstag 12.02.2013 Dr. Andreas Freitäger, Universität Köln Johannes Cincinnius - ein westfälischer Humanist in der Abtei Werden Von einem der auszog, den Werdenern den Humanismus zu lehren“: Der gelehrte Kleriker Johannes Cincinnius von Lippstadt im Werdener Ludgerus-Kloster Er hat Werden eigentlich nie verlassen: In der Schatzkammer schaut uns aus dem Honigwunder“ bis heute einer der bedeutendsten Gelehrten an, den das tausendjährige Ludgerus-Kloster beherbergte. Dabei war Johannes Cincinnius nicht einmal Mönch. In Lippstadt geboren, in Münster zur Schule gegangen und in Köln studiert, wirkte der Gelehrte seit 1505 bis zu seinem Tode 1555 in verschiedenen Funktionen für die Werdener Reichsäbte. Von seinen gelehrten Arbeiten wie auch über den Schul- und Studienalltag um 1500 erzählt vor allem seine Bibliothek. Nach der Aufhebung des Klosters 1803 zerstreut, hat Dr. Andreas Freitäger sie zwischen 1994 und 1997 rekonstruiert und als Hauptquelle seiner Doktorarbeit benutzt.
Dienstag, 12.03.2013 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Werden Talente Werden Talente Werden“ ist aus der Idee heraus entstanden, den jungen, herausragenden Talenten der Schule eine Plattform zu geben, auf der sie ihr eindrucksvolles Können sowohl im Tanz als auch in der Musik präsentieren können. "Talente Werden“ zeigt, wie sich der Werdegang eines solchen Talentes gestaltet. Aus diesem Grund traten bei der Veranstaltung bisher nicht nur Künstler aus allen Jahrgangsstufen, darunter Bundessieger verschiedener Musikwettbewerbe und Preisträger internationaler Tanzwettbewerbe auf, sondern auch Ehemalige. Auf dem Programm stehen z.B. Werke vom Barock bis zur Moderne sowie Stücke aus den Bereichen des klassischen und des zeitgenössischen Tanzes. Insgesamt entsteht ein vielfältiges Programm aus Tanz und Musik, bei dem für jeden etwas dabei sein wird. Herr StD Georg Dücker (Musik) und Herr Heinz Loigge (Tanzpädagoge) moderieren den Abend und stellen dem Publikum die Künstler und ihre Stücke vor. Der künstlerische Beitrag des Werdener Gymnasiums verspricht gute Unterhaltung durch erfrischende neue Talente.
Dienstag, 09.04.2013 Dr. Birgitta Falk, Domschatzkammer Essen Die Schatzkammer Werden und ihre Bedeutung für die sakrale Kunst im Bistum Essen Das ehemalige Benediktinerkloster in Werden und das einstige Essener Frauenstift sind die beiden ältesten kirchlichen Institutionen des Ruhrgebiets. Jahrhunderte lang waren diese religiösen Gemeinschaften kulturelle Zentren der Region und bedeutende Grundbesitzer. In späterer Zeit waren die Äbte in Werden und die Äbtissinnen in Essen sogar Herrscher über kleine Reichsfürstentümer, was erst mit der Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein Ende fand. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gab es doch grundlegende Unterschiede zwischen den beiden Gemeinschaften. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Spuren dieser Vergangenheit in der heutigen Großstadt Essen und stellt das jeweilige kulturelle Erbe der beiden Institutionen vor, das sich vor allem in den Kirchen St. Ludgerus in Werden und St. Cosmas und Damian in Essen mit ihren Schatzkammern erhalten hat. Dienstag, 14.05.2013 Dr. Klaus Wisotzky, Essen Stadtarchiv Essen Krupp und die Stadt Essen Das wechselvolle Verhältnis von Unternehmen und Kommune In Deutschland gibt es kaum ein Gemeinwesen, das so eng mit dem Schicksal eines Unternehmens verknüpft ist wie Essen mit der Firma Krupp. Trotz der oft beschworenen Einheit von Stadt und Unternehmen ist aber das wechselvolle Verhältnis noch nicht eingehend untersucht worden. Der Vortrag beleuchtet einige Aspekte des Generalthemas. Fragt, ob falls ja welchen Einfluss der Konzern auf die Stadtpolitik und die allgemeinstädtische Entwicklung genommen hat. In wie weit prägte die spezifische betriebliche Sozialpolitik die Essener Arbeiterbewegung? Da im Vortrag ein Bogen von Alfred Krupp bis heute geschlagen wird, werden auch die Veränderungen dargestellt, die sich durch die politischen Umbrüche ergaben.
Dienstag, 11.06.2013 Prof. Dr. Stefan Klöckner, Essen, Folkwang-Universität der Künste Minnesang Weltliche Musik des Mittelalters Mit dem Wintersemester 2011/12 hat an der Folkwang Universität der Künste ein neuer Studiengang `Musik des Mittelalters begonnen, der sich der Praxis und Theorie geistlicher und weltlicher Musik zwischen 900 und 1350 widmet. Nachdem im Kontext der Kulturhauptstadt RUHR 2010 sehr ausführlich das erste Zeugnis abendländischer Mehrstimmigkeit, die im Kloster Werden erstmals niedergeschriebene `Musica enchiriadis, thematisiert worden ist, steht mit diesem Vortrag die weltliche Musik des Mittelalters im Zentrum: Welche Formen gab es, welche handschriftlichen Zeugnisse liegen vor, was können wir heute zu den Ausführenden sagen?" Prof. Dr. Stefan Klöckner, Musiker, Musikwissenschaftler und Theologe, Leiter der Internationalen Sommer- und Winterkurse Gregorianik sowie des Instituts für Gregorianik an der Folkwang Universität der Künste, führt uns in die spannende Geschichte der weltlichen abendländischen Musik ein. Dienstag, 10.09.2012 Dr. Detlev Hopp, Essen, Stadtarchäologie Archäologie 2012/2013 Beobachtungen der Essener Stadtarchäologie unter besonderer Berücksichtigung Werdener Funde Immer wenn große Bauvorhaben geplant sind und schwere Bagger in die Tiefe vordringen, werden die Archäologen gerufen, um Überreste von einstigen Bauwerken, deren Fundamente noch im Boden ruhen, archäologisch festzuhalten. Das geschieht in kontinuierlicher Weise im ganzen Essener Stadtgebiet und der Stadtarchäologe Dr. Detlev Hopp wird die archäologischen Beobachtungen in seinem Vortrag erläutern. Somit haben wir die Möglichkeit, die gesicherten Spuren von mittelalterlichen Bauwerken kennen zu lernen, die jahrhundertelang im Erdreich verborgen waren.
Dienstag, 08.10.2013 Prof. Dr. Heinz Dohmen Essen-Werden Vergessene Zeichen die Bedeutung christlicher Symbole Jede Kultur entwickelte beim Erkunden des Weltsinns viele Zeichen und Symbole, das Vergangene, Gegenwärtige und Zukünftige zu ordnen. Diese sind dem Betrachter inzwischen kaum noch vertraut und dienen daher nicht mehr als Schlüssel für Sinnzusammenhänge. Vieles aus unserer Menschheitsgeschichte ist total vergessen. Die Religionen, Forscher, Gelehrte, Künstler haben sich allerdings immer bemüht, das Symbolverständnis wach und lebendig zu halten. So begegnet man den kosmischen, den religiösen, den folkloristischen Zeichen vor allem in Kirchen und heiligen Schriften, in Museen und Instituten, in besonderen Berufsständen und oft noch im Brauchtum. Dieser Vortrag will dem Vergessen und dem Unverständnis entgegenwirken und dieser hoch interessanten Lebenslehre in zahlreichen Beispielen nachgehen. Dienstag, 12.11.2013 Oliver Muschiol, Münster Leichen im Keller Ein Streifzug durch die Unterwelt mittelalterlicher Gotteshäuser Dieser Streifzug führt uns hauptsächlich nach Kö1n und ins Rheinland, mit einem kurzen Abstecher nach Essen-Werden. Auf dem Programm stehen außerdem unter anderem die Dome in Nordhausen (Thüringen), Erfurt, Naumburg, Brandenburg und Braunschweig. In Siegburg sehen wir den prächtigen romanischen Annoschrein, in Köln ein römisches Kirchenschwimmbad, in Sinzig "den Schwarzen Mann“, in Braunschweig das Grabmal Heinrichs des Löwen und seiner Gattin Mathilde. Oliver Muschiol, Gymnasiallehrer für Latein und Geschichte, hat sich während seiner Tätigkeit in Mittel- und Ostdeutschland eingehend mit der Kunst und Kultur des Mittelalters beschäftigt, und thematisiert in diesem Vortrag die Tradition und den Bau mittelalterlicher Krypten. Dienstag, 10.12.2013 Prof. Till Engel, Folkwang-Universität der Künste Essen-Werden Gesprächskonzert César Franck - Gabriel Fauré französische Eleganz und religiöser Ernst Die beliebten und gut besuchten Gesprächskonzerte von Prof. Til Engel bilden seit Jahren den musikalischen Abschluss unseres Veranstaltungsprogramms. An Hand ausgewählter Beispiele wird Prof. Engel die beiden Komponisten César Franck und Gabriel Fauré vorstellen. Beide waren auch Organisten und zählen zu den bedeutendsten französischen Komponisten des auslaufenden 19. Jahrhunderts. Wie jedes Jahr laden wir nach dem Vortrag zu einem gemütlichen Adventtreffen bei Tee, Glühwein und Gebäck ein, zu dem alle Mitglieder und Gäste herzlich willkommen sind.